Sonntag, 14. Juli

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück, der Chef ging extra für mich Himbeeren, Aprikosen und Tomaten in den Garten holen. Er weiss nichts von meiner Tomatenallergie. Bisher habe ich die zwei Tomätchen überlebt, aber man weiss nicht, was noch kommt.
Dann gings los Richtung Wien, wenig Verkehr und ziemlich gesittetes Fahren. Da ich folgsam auf meine Dame im Navi hörte (mann ist gut dressiert), fuhr ich ein wenig in Wien herum. Hier herrschen andere Verkehrsregeln. Beim Spurwechsel macht dir keiner Platz, nein es wird gehupt, schlimmer als in Zürich. Diesmal fuhr ich via Bratislava nach Bank. Hat sich gelohnt. Die Strassen im wilden Osten sind meist gut (EU sei Dank). Aber gefahren wird wie die Verbrecher.  Nach 6 Stunde kam ich im wohlvertrauten Bank an. Das Zimmer war bereit und ich schleppte meinen Grümpel mit HIlfe meines Transportwagens ins Zimmer (Ich schlafe mit meinem Schiff). Grössere Schäden habe ich keine festgestellt und vergessen habe ich ausser der Schweizerflagge für den Balkon auch nichts. So gebe ich Morgen nur zwei Flaggen ab (es bracht sowieso maximal eine) und befestige die dritte am Balkongeländer. Das muss so sein, weil am Nachbarbalkon hängt eine Deutschlandflagge. Ordnung muss sein!
Nun durfte ich auch das Päckli mit dem Maskottchen auspacken: Ein herziges Säuli. Für Nichteingeweihte: Zu jeder WM erhalte ich von meiner Frau ein Maskottchen.

Im Moment geht ein heftiges Gewitter über Bank nieder. Morgen solls aber wieder schön sein.